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Alle Funken aus 2006:

FH-Netzwerk nach dem Diplom

Letzte Woche war Diplomausstellung.
Und wieder wurde aus einer Reihe Kommilitonen Dipl. Designer…

Das paradoxe daran: Man studiert mehr als acht Semester mit Kommilitonen, hat eine Vorstellung von ihren (grafischen) Stärken und Fähigkeiten und löst genau dann, wenn Kooperationen und Zusammenarbeiten wirklich relevant werden, jede Verbindung zueinander auf.
Bisher konnte man sich einfach in der FH treffen und wusste zumindest theoretisch, wo wer zu finden war. Und nach dem Diplom, wenn für Job und Zukunft Netzwerke, Kontakte und Menschen noch viel wichtiger werden, fehlt einem die passende (eMail-)Adresse…

Die Lösung: OpenBC

OpenBC bietet sich als Lösung für dieses Problem an: Ein offenes Netzwerk in dem jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen kann.
Wer so rein gar nicht weiß, was es damit auf sich hat, dem empfehle ich die 10-Punkte-Einführung auf openbc.de.

Und dann schnell hinein, ins offene Business-Netzwerk…

Wichtig ist im Grunde nur eines: Dass wir alle ein Suchwort eintragen, unter dem wir uns wiederfinden…

Mein Vorschlag für die Stichwortliste „Hochschulen":

Hochschulen: Fachhoschule Aachen, FH Aachen, Aachen Design, …

„Aachen Design" ist in dieser Liste besonders wichtig, damit wir uns von den bereits 200 Studenten absetzen, die unter „FH Aachen" eingetragen sind…

Übrigens: Zur Zeit sind wir erst zu acht aus unserem FB. Mich findet ihr unter Tobias Jordans

Bis bald im openBC und viel Erfolg nach dem Diplom! :-)

PS: Lasst euch auf der Anmelde-Seite nicht von der „Premium-Mitgliedschaft" und Testphase abschrecken! Nach der Testphase bekommt ihr die Standard-Mitgliedschaft. Die reicht fürs erste aus und hat keine zeitliche Beschränkung. Ihr bezahlt nur, wenn ihr es wollt!

Yahoo startet User Interface Blog

Es gibt einen neuen Stern am UI-Webloghimmel: Das Yahoo! User Interface Blog

OK, das ist sehr theatralisch formuliert ;-) aber in den Feedreader gehört sicher. Der Dr. Web Newsletter beschreibt, dass es nicht nur das Weblog, sondern auch AJAX-Scriptklassen gibt:

Yahoo startet das User Interface Blog und spendiert der Webgestalterwelt gleich zwei Bibliotheken mit Open Source AJAX Codes. Die „Design Pattern Library" bringt neun vorgefertigte Module, die sich auf eigenen Seiten dienlich einsetzen lassen. Darunter sind eine Auto-Vervollständigung für Formulare, eine Brotkrumennavigation, Drag und Drop Elemente, Rating und Paginierung. Die „Interface Library" beinhaltet häufig verwendete AJAX-Bausteine. Das alles ist teils recht umfangreich dokumentiert, kostenfrei und wird zusätzlich durch das neue Blog unterstützt.

Viele der Beiträge im Y!-Weblog befassen sich mit Design-Pattern. Hierzu hat auch Oliver Wrede interessante Links gesammelt.

Meine Pattern bei Del.icio.us.

Link-Fisheye und Excel-Treemap

Treemap, Hyperbolictree, Startree und Fisheye — alles Visualisierungstechniken, die die für spezielle Anwendungen die perfekte Lösung sein können.
(mehr im Datensicht– und Interfacelift-Seminarweblog)

Häufig scheitert es schon daran, dass es keine Standardmodule gibt, um diese Ausgabeformen in Applikationen zu integrieren.

Für Fisheye-Menus hat Paul Armstrong jetzt einen interessanten weil sehr einfachen Ansatz ausprobiert: Verschachtelte CSS-Klassen formatieren eine Link-Liste im Fisheye-Stil.

Fisheye in CSS

Der dazugehörige Artikel: „Navigation Magnification"
Die Demo
via Dr. Web Weblog: Die Linklupe

CSS und Browserkompatibilität schränken die Möglichkeiten stark ein, so dass das System ist bei weiten noch nicht perfekt umgesetzt.
Mir fällt auch nicht direkt eine Anwendung ein.
Wichtig finde ich aber, dass diese Darstellungsmethoden, die schon vor Jahren in der UI-Forschung erprobt wurden, langsam in den Mainstream wandern. Das MS Treemapper Excel-Add-In ist ein weiteres solltes Beispiel…

Updates bei Flyingsparks

Na, wem ist es aufgefallen?

Es hat sich etwas verändert, heute. Viele updates stecken im Detail. Am Sichtbarsten sind

Die Flash-Kopfgrafik birgt weiterhin viel Potential. Jetzt ist sie aber zumindest schon einmal richtig lesbar und gibt die wichtigsten Informationen lesbar aus (Titel, Datum, Kategorie).

Zur Zeit arbeite ich noch an einer verbesserten Paginierung.
Weitere kleine Verbesserungen werden folgen.

Wie ist die Stimmung bei euch draußen: Sind es Verbesserungen oder Verschlechterungen?

What's on your (virtual) coffee table?

„What's on your (virtual) coffee table?" fragt Kathy Sierra vom Creating Passionate Users-Weblog. Frei übersetzt: sehe, was ich lese und verstehe, wer ich bin…

Ein interessanter Ansatz sich selbst zu beschreiben. Zumindest in einer Momentaufnahme der aktuellen Schwerpunkte. Darum mache ich auch mal mit…

Aber vorher noch ein Zitat aus Kathys Weblog, das das Potential dieser Methode beschreibt:

I heard a story (can't remember where) about a new manager who was taking over a role where he knew the team was unhappy about the situation. Rather than do the usual „let me introduce myself" speech, this manager walked into the conference room with a pile of books he was reading, or that had been favorites, and laid them on the table and said something like, „Here, take a look at these and you'll know more about me than I could ever explain. Borrow anything you like."

Mein Coffe Table
Foto etwas größer…

Ich bin keiner der Menschen, die jedes Buch direkt kaufen. Fast alle diese Bücher, hatte oder habe ich aktuell per Fernleihe oder direkt aus der Bücherei. Eine Art 30-Tage-Trial-Periode…
Der Vorteil: Am Ende habe ich wirklich nur das hier liegen, was auch wirklich wichtig ist.
Bei anderen Büchern, notiere ich mir höchstens ein paar Kernaussagen oder fotografiere wichtige Zitate ab um sie in meiner digitalen Bibliothek zu archivieren.

Das Momentum und der Markenführer haben sich als solche Bücher erwiesen, bei denen die Zusammenfassung länger wäre als das Buch selbst. Das sind dann Kauf-Kandidaten.

Don't make me think habe ich aktuell für mein Diplom wie auf den Tisch gelegt.

Die Kribbeln-im-Kopf-Karten sind ein Geschenk — vielen Dank, sie sind sehr gut :-).

Donald Norman und Jef Raskin gehören eigentlich auch in meinen Besitz, leider kann man sie zur Zeit nicht mehr kaufen, daher hier entliehene Versionen. Zwei sehr gute Bücher, wie man auch an der Häufigkeit, mit der ich sie in diesem Blog erwähne, merken kann…

Paper Prototyping ist eine Neuentdeckung und hat die Test-Phase zu 98% bestanden. Eine sehr gute Technik die wir schon erfolgreich im Continuity-Seminar anwenden konnten…

Die Broschüre „Global Marshall Plan" liegt nur diese Woche dort, sollte aber auch erwähnt werden. Wer nicht weiß, worum es geht, sollte sich 5 Minuten Zeit nehmen! Das Piktogramm-Buch hat mir Konstantin ausgeliehen. Eine gute Zusammenfassung.

Zwei Bücher fehlen in der Liste: „Ruby on Rails" und „Ruby". Beide liegen bei meinem Programmier-Freund Matthias :-).

Jetzt müsste ich eigentlich mit meinem virtuellen Tisch weitermachen. Aber viele der To-Read-Links auf meinem Desktop sind nicht weiter erwähnenswert (oder wurden schon gebloggt :)). Es sind einige Marketing-Artikel darunter, etwas Web-Literatur und das gute Buch Community-Building von Amy Jo Kim, das auch auf meiner Diplom-Lese-Liste steht…

Und wo ist die Belletristik? Ein Hohlbein-Buch liegt einsam und ungelesen in der Ecke… und wird dieses Schicksal wohl auch noch länger ertragen müssen. Wenn meine Lese-Lust mal in dieses Genre wandert, dann eher als Hörbuch…

Soviel zu meinem Bücher-Tisch.
Wer ist der nächste?… :-)

publicons.de — Ein anderer Ansatz, sich selbst zu branden und zu präsentieren: Zeige, welche Hardware, Software, Spiele du hast, welche Internetseiten, TV-Sender und Parteien du magst und und ich sage dir, wer du bist…
Naja…

IE7 und CSS

Er kann jetzt position: fixed und einige Selektoren-Funktionen mehr.
Das ist aber auch schon fast alles…

Ich frage mich, wie die Programmierer von Mozilla, Safari, Opera und iCab es schaffen, so viel mehr CSS-Features zu implimentieren.
Was machen die bei MS die ganze Zeit?

CSS – Contents and compatibility — Eine Vergleichsliste der CSS-Fähigkeiten aktueller Browser.

Experience Design bei Microsoft (Video)

40 Minuten lang zeigt Channel9 das Büro von Jenny Lam, der Experience Designerin für Windows Vista und was gibt es zu sehen? Nichts! Nicht ein einziges Icon, kein Pixel, kein Hintergrundbild, … überhaupt keine Experience.

Sehr schade!
Und doch interessant, irgendwie. Am besten, ihr macht euch selbst ein Bild…