flying sparks ein Weblog von Tobias Jordans zu den Themen software designstudium web2.0 webdesign informationsdesign oekologie werbung usability tj video interfacedesign marketing // alle Themen...

Alle Funken aus 2006:

Jakob Nielsen-Video über Prototyping …

Ich habe schon vor einiger Zeit aufgehört Jakob Nielsens Alertbox zu lesen. Ich fand darin keine neuen Informationen mehr. Auf dieses Video mit JN (bei mir nur IE-tauglich) verlinke ich trotzdem.
Vielleicht, weil es das erste Video ist, das ich bisher von ihm gesehen habe. Aber auch, weil die 15 Minuten ein paar gute Themen ansprechen. Es geht um „Programmierer, denkt daran, dass andere Menschen anders gestrickt sind" über „Paperprototyping ist gut" hin zu „Usability-Tests können günstig sein".

Zwei dieser Themen passen genau zu zwei Büchern, die ich zur Zeit im Lesezugriff habe: Paper Prototyping und Dont Make Me Think (siehe auch mein Coffee-Table-Post).

„Paper Prototyping" enthält eine gute Mischung aus Übersicht und Detailwissen. Ich bin sicher, dass man mit dieser einfachen und schnellen Methode, bei der man schon sehr früh erste Tests durchführt, gerade bei komplexeren Oberflächen sehr viel positiv verändern kann.

Bei „Dont Make Me Think" finde ich besonders die Kapitel über (Mini-)Usability-Tests interessant. Auch er bezieht sich aufs Paper-Prototyping.

PS: „Designing Your Applications for Usability" heißt der zum obigen Deeplink gehörende Artikel.

[via GUUUI]

per Podcast zur Cebit

Vielleicht erspare ich dem ein oder andere der sich fragt, ob man nicht irgendwo video und audio-Podcasts von der Cebit findet, die Google-Suche. Diese Seiten scheinen wert zu sein, beobachtet werden:

Simplexity / Trendtag entdeckt die Simplicity

Das Trendbüro Hamburg hat „Simplexity" als Thema ihres diesjährigen Trendtages ausgerufen.

Das ist mit Sicherheit eine gute Wahl, denn es trifft ein Thema das kontinuierlich an Bedeutung gewinnt.
Sei es im Bereich Informationsdarstellung: Mehr Informationen, weniger Zeit — wie kann man die Rezeption vereinfachen? (aktuelles Beispiel: Börsendaten visualisieren, via Marian)
Oder im Bereich der Bedieneroberflächen. Den Trend hat z.B. auch Microsoft erkannt und die Vereinfachung der Office-Bedienbarkeit zu einem der zentralen Anliegen des neuen UIs gemacht.
Auch im alltäglichen Marketing spielt Vereinfachung eine immer wichtigere Rolle. Der ständig wachsende Sektor des Seniorenmarketings lässt sich zu großen Teilen auf die Frage reduzieren, wie man den Alltag komfortabler und einfacher zugleich machen kann…

Zum Glück sind die Menschen vom Trendbüro nicht die einzigen die erkannt haben, wie komplex es ist, das Simple einfach und klar zu gestalten. Demnächst werde ich dann wohl sagen können, dass ich voll im Trend studiert habe… ;-)

Zum Abschluss noch für interessierte Leser ein Fullquote aus dem Newsletter des Trendbüros. Denn den dort veröffentlichten Artikel finde ich viel treffender formuliert als die Texte der Website … und ich konnte ihn nirgends online finden.

Artikel weiterlesen…

Office12-Screenshots

Eine kurze Randnotiz: Jensen Harris hat in seinem Weblog Screenshots des neuen Office 12 veröffentlicht: Picture This: A New Look For Office

Er schreibt auch, dass in den kommenden Tagen die UI-Designer über ihre Gestaltungsentscheidungen bloggen werden. Darauf bin ich sehr gespannt, denn so richtig überzeugt haben sie mich noch nicht…

06-03-26: Es gibt einen neuen Artikel über das Office-Button. Auch hier bleiben die Kommentare kritisch… Ich kann nachvollziehen, wie das neue runde Office-Button entstanden ist. Trotzdem warte ich gespannt auf die fertige Software um zu testen, ob es wirklich funktioniert…
Mein größtes Problem ist zur Zeit: Klickt man auf das Office-Button, gibt es keine Verbindung zwischen dem aufklappenden Menu und dem Button. Woher weiß ich bei diesem Screenshot, dass ich im Office-Button und nicht im Home-Tab bin?

06-03-11: Heute schreibt Brad Weed als „Product Design Manager of the Office Design Group" über das neue UI. Ich bin etwas enttäuscht von dem Artikel, der nur wenige Detailinformationen über die Gestaltungsentscheidungen enthält.

FP auf WP2 und uft-8

Wer in den letzten Stunden versucht hat, auf diese Seite zuzugreifen, hatte gute Chancen, mit PHP-Fehlermeldungen überschüttet zu werden.

Leider hat sich der Umstieg auf WordPress 2 als aufwendiger herausgestellt als er hätte sein sollte. Größtes Problem war, dass die deutsche Übersetzung Probleme mit 64bit-Servern hat. Ein undokumentierter Fehler, leider… für den es aber einen Hack gibt.

Weitere Änderungen? Ich habe die Kategorien ausgemustert und bin per Plugin zum Taggen gewechselt. Außerdem steht im

jetzt UTF-8. Die DB konnte ich leider noch nicht nachziehen aber WordPress scheint das irgendwie zu kompensieren. Zumindest, solange ich keine besteheden Postings editiere…

Wer einen einfachen Weg weiß, die SQL-DB in utf-8 zu konvertieren ist herzlich willkommen :).

In der nächsten Zeit kümmere ich mich um das jetzt kaputte Flash-Headerbild und den fehlen Kategorien-Index.

Pixoh-Online-Bildbearbeitung

Pixoh: Edit pictures online ist ein (bisher) kleine Webapplikation mit zur Zeit nur vier Kernfeatures.
„Nur" ist dabei ein Qualitätsmerkmal. Denn diese Kernfunktionen sind sauber umgesetzt und einfach zu bedienen.

Pixoh-Edit-Screen mit Cut-Funktion und File-Save-Dialog

Wie es sich für eine web2.0-Anwendung gehört, ist Pixoh noch nicht fertig. Zwar verzichtet es (zum Glück) auf den Beta-Flag im Logo aber schreibt an erster Stelle auf der Website:

Pixoh is in active development.
We hope to add features and improve the service at least weekly. Please go vote for what you’d like to see next, and we’ll do our best to add it to Pixoh.

Bisher erinnert mich alles an Getting-Real: Software mit wenig Feature veröffentlichen, schnell zu einer lauffähigen Lösung gelangen, mit persönlicher Stimme sprechen (eMaillink) und so fort…

Doch an einer Stelle weicht das Konzept ab: „Forget feature requests" heißt es im GettingReal-Buch. Den Artikel aus dem Buch kann man übrigens nahezu identisch im svn-Weblog finden.

Das 37-Konzept:
Feature-Requests lesen und dann löschen. Anfragen die häufig kommen, prägen sich ohnehin ein.
Vorteil: Sehr zeitsparend und effizient. Außer 37signals weiß niemand, welche Features wirklich angefragt werden. Die Macht bleibt bei 37signals und es gibt später weniger Diskussion, warum etwas gemacht wurde.
Nachteil: Kunden machen sich Arbeit und bekommen kein Feedback.

Die Pixoh-Methode
Pixoh macht es eher wie klassische Open-Source-Projekte mit ihren Bug-/Feature-Tracking-Tools. Es gibt eine zentrale Website auf der Anfragen eingetragen und bewertet werden.
Vorteil: Sowohl Pixoh als auch Benutzer haben einen direkten Überblick. Die Benutzer übernehmen das Sortieren, Gewichten, Verwalten….
Nachteil: Pixoh ist stärker an das Gebunden, was hoch bewertet wird. Ich bin mir unsicher, ob der Satz „We’ll try to implement them in order, but we’ll toss in a surprise now and then." die meckernden Stimmen später beruhigen kann…

Fazit: Ich sehe Vorteile in beiden Methoden. Spontan gefällt mir der Pixoh-Ansatz besser, da er die Demokratie der Entwicklung betont, die Benutzer stärker einbezieht und die Transparenz erhöt.
Jedoch ist er auch mit Mehraufwand verbunden…

[via Andreas-eMail via Lumma]

Vortrag für StartUps von Guy Kawasaki

via MEX Blog: Evergreen Vortrag für StartUps: The Art of Innovation von Guy Kawasaki
Wer Guy Kawasyki ist und alle weiteren Links und Hintergrundinfo entnehmt ihr besser bei MEX.

Ich habe zum ersten Mal von ihm gehört. Der Videostream ist aber recht interessant. Insbesondere, da ich zur Zeit „Getting Real, the book" lese.

An einigen Stellen ähneln sich die Aussagen von GettingReal und Guy Kawasyki. Insgesamt finde ich das GettingReal-Buch jedoch noch treffender.
Guy K. geht an einigen Stellen eher in Beispielen auf bestehende Probleme ein. GettingReal beschreibt die Philosophie mit der man die Probleme umschifft…

Unten folgen noch ein paar Stichworte aus dem Vortrag den ich übrigens nur im Internet Explorer angucken konnte…

Guy Kawaskis eigener Blogpost hierzu mit Link zum Video.

Artikel weiterlesen…