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Vortrag für StartUps von Guy Kawasaki

via MEX Blog: Evergreen Vortrag für StartUps: The Art of Innovation von Guy Kawasaki
Wer Guy Kawasyki ist und alle weiteren Links und Hintergrundinfo entnehmt ihr besser bei MEX.

Ich habe zum ersten Mal von ihm gehört. Der Videostream ist aber recht interessant. Insbesondere, da ich zur Zeit „Getting Real, the book" lese.

An einigen Stellen ähneln sich die Aussagen von GettingReal und Guy Kawasyki. Insgesamt finde ich das GettingReal-Buch jedoch noch treffender.
Guy K. geht an einigen Stellen eher in Beispielen auf bestehende Probleme ein. GettingReal beschreibt die Philosophie mit der man die Probleme umschifft…

Unten folgen noch ein paar Stichworte aus dem Vortrag den ich übrigens nur im Internet Explorer angucken konnte…

Guy Kawaskis eigener Blogpost hierzu mit Link zum Video.

Vortragsstichworte

1. Make meaning
Startups, deren einziges Ziel ist, Geld zu machen oder gekauft zu werden, sind nicht erfolgreich.
Ziel muss sein, Bedeutungsvoll zu sein / Sinn zu machen / Veränderungen zu bezwecken (make meaning).

2. Jump to the next curve
Innovativ sein. Nicht ein weiteres (Detail-)Produkt im bestehenden Markt, sondern ein neues Produkt in einem neuen Markt.

3. Don't worry, be crappy
„When you have a revolution, when it is 10-times better it's ok to have elements of crap." Solange es nur revolutionär-und-fehlerhaft ist…
„Ship — then test." Benutzer aktzeptieren viele Fehler, wenn es revolutionär.
Siehe auch: „Just ship it!"

4. Churn, baby, churn
churn = umwühlen, durchschütteln, aufwühlen
Negative Botschaften ignorieren aber Kritik aktzeptieren.
Revolution ist ein Prozess.
Nach dem fehlerhaften Release müssen bessere folgen.
Trotzdem darf man das Produkt nicht schlecht reden lassen.

5. Polarize people
Jedes hervorragende Produkt wird geliebt oder gehasst.
Anm.: (Marken-)Soziologie (1, 2)

6. Niche thyself

^
x-Achse:   | Stupid     X
Ability to |
provide    |
unique     |
product or | Dotcom    Dell
service    |_________________>
Y-Achse
Value to customer

Dotcom: „not unique, no value to the customer"
Beispiel f�r Einzigartikeit + Kundenvorteil: Kinokarten online kaufen + ausdrucken.

7. make mantra
Keine langen „mission statements" schreiben sondern eine kurze, klare Aussage, die die Firma beschreibt.

8. Follow the 10/20/30 rule
– 10 Folien in einer Präsentation max
– 20 Minuten für die Präsentation max; auch, wenn man mehr Zeit hat
– 30 pt Schriftgröße

9. Make evangelists, not sales
„Turning shoes into cause…"

10. Let a hundred flowers blossom
Marketingpläne entwickeln sich in der Realität anders. Lass die Zielgruppe, die sich entwickelt, das Produkt kaufen. Egal, ob es geplant war…

11. Don't let the bozons grind you down
bozons = Dussel, Doofköpfe

/End

ein Kommentar

  1. Arne KriedemannNo Gravatar (CSS-Guru.de) 04.06.06 1:52 Direktlink

    Sehr schön auch nachzulesen in der neuen Aufage von Guys Buch „The Art of Start", die im Juni erscheinen wird!

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