flying sparks ein Weblog von Tobias Jordans zu den Themen software designstudium web2.0 webdesign informationsdesign oekologie werbung usability tj video interfacedesign marketing // alle Themen...

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Zu meinem Lieblingsthema 'User Experience' schreibe ich bei uxzentrisch.de.
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Pixoh-Online-Bildbearbeitung

Pixoh: Edit pictures online ist ein (bisher) kleine Webapplikation mit zur Zeit nur vier Kernfeatures.
„Nur" ist dabei ein Qualitätsmerkmal. Denn diese Kernfunktionen sind sauber umgesetzt und einfach zu bedienen.

Pixoh-Edit-Screen mit Cut-Funktion und File-Save-Dialog

Wie es sich für eine web2.0-Anwendung gehört, ist Pixoh noch nicht fertig. Zwar verzichtet es (zum Glück) auf den Beta-Flag im Logo aber schreibt an erster Stelle auf der Website:

Pixoh is in active development.
We hope to add features and improve the service at least weekly. Please go vote for what youd like to see next, and well do our best to add it to Pixoh.

Bisher erinnert mich alles an Getting-Real: Software mit wenig Feature veröffentlichen, schnell zu einer lauffähigen Lösung gelangen, mit persönlicher Stimme sprechen (eMaillink) und so fort…

Doch an einer Stelle weicht das Konzept ab: „Forget feature requests" heißt es im GettingReal-Buch. Den Artikel aus dem Buch kann man übrigens nahezu identisch im svn-Weblog finden.

Das 37-Konzept:
Feature-Requests lesen und dann löschen. Anfragen die häufig kommen, prägen sich ohnehin ein.
Vorteil: Sehr zeitsparend und effizient. Außer 37signals weiß niemand, welche Features wirklich angefragt werden. Die Macht bleibt bei 37signals und es gibt später weniger Diskussion, warum etwas gemacht wurde.
Nachteil: Kunden machen sich Arbeit und bekommen kein Feedback.

Die Pixoh-Methode
Pixoh macht es eher wie klassische Open-Source-Projekte mit ihren Bug-/Feature-Tracking-Tools. Es gibt eine zentrale Website auf der Anfragen eingetragen und bewertet werden.
Vorteil: Sowohl Pixoh als auch Benutzer haben einen direkten Überblick. Die Benutzer übernehmen das Sortieren, Gewichten, Verwalten….
Nachteil: Pixoh ist stärker an das Gebunden, was hoch bewertet wird. Ich bin mir unsicher, ob der Satz „Well try to implement them in order, but well toss in a surprise now and then." die meckernden Stimmen später beruhigen kann…

Fazit: Ich sehe Vorteile in beiden Methoden. Spontan gefällt mir der Pixoh-Ansatz besser, da er die Demokratie der Entwicklung betont, die Benutzer stärker einbezieht und die Transparenz erhöt.
Jedoch ist er auch mit Mehraufwand verbunden…

[via Andreas-eMail via Lumma]

3 Kommentare

  1. WordPress-Ideen- und Mecker-Börse - flying sparks (fly.ingsparks.de/2007-01-10/wordpress-ideen-und-mecker-boerse) 10.01.07 21:32 Direktlink

    […] Die Ideenbörser geht das Ganze von der positiven Seiten an. Wie schon vor knapp einem Jahr bei Pixoh beschrieben, hat das WP-Team seine Forums-Software etwas umgebaut so dass man Ideen schreiben, taggen, bewerten und kommentieren kann. […]

  2. TJNo Gravatar (flyingsparks.wwwfiles.de) 31.03.08 13:23 Direktlink

    Update: Pixoh heißt wohl inzwischen Snipshot http://snipshot.com/ und hat die Seite, unter der man Verbesserungen einstellen kann, geschlossen. Mehr Infos findet man leider nicht dazu =(.

  3. TJNo Gravatar (flyingsparks.wwwfiles.de) 03.04.08 12:33 Direktlink

    Auf meine Rückfrage hin, warum der Open Innovation-Teil geschlossen wurde, bekam ich schon nach einem Tag eine Antwort (sehr gut!):

    Tobias,

    We discontinued it because the feedback we got there didn't seem to match the behavior of our users. Every now and again we conduct surveys to figure out what people want, and we pay attention to what they actually do with the software. Thanks for noticing!

    Das spricht einen interessanten Punkt an, der in diesem Zusammenhang sehr wichtig ist: Die Ideenliste erspart der Firma nicht, selbst innovativ zu denken :).

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