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Alle Funken für das Thema podcast:

WDR mit WebTV-Angebot

Nach dem im letzten halben Jahr viele Sendungen des WDR als Video- und Audio-Podcast veröffentlich wurden (flyingssparks-Post dazu), geht der WDR jetzt einen Schritt weiter.

Wurden bisher die Sendungen in ein XML-File gepackt und zum Abo- und Download angeboten, gibt es im neuen WebTV-Portal eine große Reihe an Zusatzfunktionen:

Das ganze funktioniert sehr gut und intuitiv — Glückwunsch für die saubere Umsetzung. Damit zeigt der WDR, wie unser Fernsehen hoffentlich bald überall aussehen wird: Neben dem linearen Film hat man direkt Zugriff auf eine Vielzahl an Zusatzinformationen.

Der nächste Schritt könnte jetzt zum Beispiel sein, ein eigenes Bookmark-System aufzubauen. Schon jetzt gibt es Videoplattformen, die das Taggen einzelner Frames/Sequenzen erlauben (Link fehlt mir leider gerade). Das nutzt dann im Delicious-Stil jedem Einzelnen und zusammengenommen zeigt es, welche Sequenzen besonders beliebt (…) sind.

wdr web tv quarks und co

wdr web tv mit gebärdensprache und untertitel

[tags]video, tv, vodcast, podcast, barrierefreiheit, flash[/tags]

Interview mit WordPress.com-CEO

Toni Schneider ist CEO von Automattic. Das ist die Firma die zusammen mit 11(+) Mitarbeitern an WordPress.com, WordPress open source, WordPress MU und bbPress arbeitet.

Seine About-Seite und Lebenslauf verraten außerdem seine Wurzeln in der New-Economy-Zeit und sein Engagement bei bei/als Venture Capitalist.

Robert Scoble, selbst erfolgreicher blogger auf WordPress.com, interviewte Toni Schneider kürzlich. Im Video sieht man die beiden über das Geschäftsmodell von WordPress.com sprechen, über Spam-Schutz, neue Entwicklungen von WP.com und die Zukunft des Bloggens…

Insgesamt ein interessantes Interview. Erst vor ein paar Tagen hatte ich über Spam-Bekämpfung im ScoutPress-Blog geschrieben. Die (finanzielle) Bedeutung und Erweiterbarkeit von Akismet ist aber erst in diesem Interview klar geworden.

[via Olaf von blogshop (Übersetzer des deutschen WP)]

[tag]wordpress,podcast,vodcast,video,interview,spam,blogging[/tag]

Podcast-Boom beim WDR

Seit ich zuletzt im Pfadiblog die WDR-Podcasts erwähnte, gibt es schon wieder einige neue Angebote. Der WDR scheint sein Angebot kontinuierlich zu erweitert. Eine sehr gute Entscheidung, wie ich finde.

Auf der Übersichtsseite „Programm zum Mitnehmen und Nachhören" linkt der WDR zu seinem Podcast- und Vodcast-Angebot.

Meine Empfehlungen:

wdr.de/comedy/mitternachtsspitzen/spatzen.phtml

PS: Und wem das nicht genügt, der sollte in der WDR-Mediathek (Beispiel-Thema Fotografie) thematisch zusammengefasste Beiträge ansehen und die ARD-Podcasts durchstöbern. Empfehlungen daraus bitte in die Kommentare! :-)

[tag]lustig,video,podcast,vodcast,empfehlung,tv[/tag]

Communities sind nicht immer soziale Netzwerke

Pixelsebi, Patrick (Werbeblogger) und Tim unterhalten sich in ihrem 5. Podcast gemeinsam über Communities.

Ein interessanter Podcast zu dem ich ein paar Gedanken anfügen möchte:

Patrick sagt, Communities wie MySpace seien geprägt von Nischen, nennt aber gleichzeitig die Wichtigkeit der Gesamtplattform. MySpace und derartige Communties (Wikipedia zählt für mich als 2. Beispiel dazu), leben weder von ihren Nischen noch von ihrer Größe. Sie leben vom Wechselspiel zwischen beiden Extremen. Ob ich ein Nischenhobby habe und darüber auf Wikipedia schreibe oder eine Nischenvorortband bin und mich bei MySpace promote. In beiden Fälle böte mir das Netz genug eigene kleine Nischen. Trotzdem entscheiden sich beide für eine gigantische Community in der (meist vergeblichen?) Hoffnung, dass deren positive Marke auf die eigene Arbeit abfärbt und man auf der Plattform wahrgenommen wird.

Völlig zustimmen möchte ich Sebastian der sagt, Communities dürfen nicht als neue Plattform für klassische Werbung verstanden werden, sondern als Dialog. Schließlich ist es am Ende viel wirksamer, Kunden eines Produktes zu Fans meiner Marke zu machen (vgl. Markensoziologie-Referat, PDF, z.B. Seite 13).

Auf die Frage des Werbebloggers an Sebastian, ob Communities immer soziale Netzwerke sein müssen, weicht meine Meinung ab:
Seine Argumentation, dass Communities immer Äquivalente im Meat-Space (Begriff vom Barcamp ;)) haben, scheint zuerst richtig.
In diesen Fällen sind Communities sicher am einfachsten und effektivsten. Dort ist das Internet erstmal nur ein neues Tool mit neuen Möglichkeiten.

Ein Beispiel wären also Schüler, die sich (nach dem ABI) in einer virtuellen Gruppe treffen. Oder — um bei einem eigenen Projekt zu bleiben — Stämme, die ihre Website als Community verstehen.

Die Argumentation ist jedoch schwerer anzuwenden, wenn sich im Internet neue Communties einfach anhand von gemeinsamen Interessen bilden. Zwar sind die Menschen in der Pfadfinder-Gruppe des OpenBCs alles Pfadfinder (mehr1, mehr2), das ist aber auch das einzige (wenn auch starke) verbindende Element.

Ganz aus dem Raster fallen aber die ganz virtuellen Communities. Hier geht es nichtmehr um das soziale Netzwerk aus der Fragestellung, sondern um einfache gemeinsame Interessen. Als ich vor Jahren begann, JavaScript zu schreiben, wurde die JS-Newsgroup schnell zu einem wichtigen Teil meiner Arbeits-/Fehler-Such-Prozesses… Hierbei geht es aber nicht um das soziale Netz der JavaScriptler, sondern um das Arbeiten an einem gemeinsamen Thema.

Also: Müssen Communties soziale Netzwerke sein: Nein, sie müssen nicht. In letzter Zeit arbeiten die meisten Projekte darauf hin, trotzdem existieren parallel aber die einfachen (Zweck)Gemeinschaften weiter.

Podcatcher :-(

Ich habe zuletzt meine Festplatte aufgeräumt und dabei mit Hilfe von WinDirStat festgestellt, dass mein iTunes-Podcast-Verzeichnis über 3 GB groß ist.

Viele Podcast davon höre ich gar nicht regelmäßig, stehen aber auf meiner „wenn du mal Lust hast"-Liste… Andere wiederum will ich nicht löschen sondern behalten. Und dann sind da einige, die schlicht aktuell heruntergeladen wurden.

Mein Ziel: Platz schaffen durch eine bessere Podcast-Dateiverwaltung. Am liebsten durch getrennte Bibliotheken. Etwas zum Mitnehmen lokal und der Rest auf der externen Festplatte zwischengespeichert bzw. archiviert. Die iTunes-Bibliothek verschieben kann man im übrigen; leider gibt es davon aber nur eine und die gilt immer für alle Medientypen.

Zuerst glaubte ich, das könne nicht zu schwer sein. Schließlich ist es nicht besonders viel das iTunes zur Verfügung stellt: Ein Screen, eine Liste, etwas Hierarchie, Gehört/Ungehört, Bewertung, Metainformationen und einen Zähler.

Trotzdem war meine Suche im Softwarebereich (Freeware) für Windows extrem frustrierend! Hier nur eine Auswahl der erfolglos getesteten Podcatcher:

Wäre ein ein Macbenutzer, wüsste ich seit heute, welche Software ich einsetzen würde :-(

getxcast.com

Xcast ist auch noch Beta aber mit Abstand die am besten durchdachte PodcatcherSoftware die ich bisher gesehen habe. Schaut euch den Screencastan!

PS: Vielleicht habt ihr mehr Glück mit den Programmen, die ich alle der Podcatcher-Liste im Podcast-Wiki entnommen habe.

[tag]software,podcast,bewertung,windows,mac[/tag]

SkypeIn für Podcast-Aufnahme

Ich habe es schon in der Update-Bemerkung des vorgestrigen Podcast-Links-Artikels anklingen lassen: Zwar funktioniert meine Interviewumgebung mit PrettyMay sehr gut, aber meine Interviewpartner haben weder Skype noch ein Headset. Die Verbreitung dieser Technik habe ich offensichtlich überschätzt.

Lösungen, um Anrufe digital aufzuzeichnen?

Ihr erreicht mich also jetzt unter 0241–5183 131. Den dritten Testanruf mit Manuel habe ich aufgezeichnet (MP3, 1,2MB). Wie ihr in der Audacity-Tonkurve seht und im MP3 hört, hatte ich nur mein internes Laptopmikrofon zu Hand was zu Hall führte. Bei ersten Mal habe ich ihn testweise rausgeschnitten. Dank der getrennten Tonspuren sehr einfach…

Skype In-Aufnahme über PrettyMay in Audacity

Update zum MP3: Heute um 11:53 kamen die drei eMails „erhalten", „geprüft", „eingerichtet" mit Verspätung an.

Ein Problem habe ich noch:

[tag]skype, podcast, software, erfahrungsbericht, telefon[/tag]

Links: Podcast via Skype

Die kommenden Podcasts im Pfadiblog werden wir nicht mehr face-to-face durchführen können. Ich beobachte daher schon eine Weile, welche Lösungen es dafür gäbe.

Hier vorerst ein paar Links:

Erfahrung: Die Aufzeichnung mit PrettyMay funktioniert gut. Man ruft sich ganz normal an und direkt läuft die Aufnahme. Leider wird mal wieder ein eigener Ordnerbaum in meinen Eigenen Dateien angelegt; dort findet ihr dann das MP3 der Aufzeichnung. Besonders praktisch ist, dass Anrufender und Angerufener Stereo aufgenommen werden. So kann ich ausgleichen, dass meine Stimme leiser aufgezeichnet wird. Ob Konferenzaufnahme funktioniert, weiß ich noch nicht…

Eine Weile habe ich mich ernsthaft gefragt, ob die Internetwelt den Bedarf der Tonaufzeichnung für Skype noch nicht erkannt hat. PowerGramo und PrettyMay zeigen aber wieder, dass es alles schon gibt. :)

[tag]podcast, links, erfahrungsbericht, software, audio[/tag]

Update 06-08-21: Gerade stolpere ich über das PodcastingTrick.com-Weblog

Update 06-08-22: HotRecorder und PrettyMay werden übrigens auch in der Skype-Developer-Area vorgestellt. PrettyMay hat dabei als Freeware-Produkt (Update: siehe oben) mit guten Funktionen nur gute Bewertungen :) HotRecorder nur 3 von 5 Sternen.
Ich stand übrigens jetzt vor dem nächsten Problem: Headsets und Skype sind bei weiten weniger verbreitet als ich dachte. Jetzt versuche ich es mit einer SkypeIN-Nummer um die Interviews über eine Telefon-Skype-Kombination digital aufzunehmen.