Zuletzt möchte mein Vater eine Anfrage über ein Angebot an eine Firma schicken. Er bekommt eine Fehlermeldung zurück und zeigt mir einen Zettel mit einem „PIN". Um das ganze zusammenzufassen — ich muss ihm dabei helfen, sich zu registrieren und die eMail erneut zu schicken.
Der Grund: Die Firma nutzt eine Software die mindestens genauso nervig ist wie Spam selbst: Mailblocker.de
Das Verfahren auf der Homepage sieht eigentlich ganz einfach aus, ist aber in der Praxis für mich als Kunden eine Zumutung. Mailblocker übergibt das Problem des Spam einfach an den Kunden: Man blockt einfach alle eingehenden eMail und verlangt von seinen Kunden, einen Registrierungsprozess zu durchlaufen, um eMail versenden zu können.
Das allein finde ich noch nicht einmal das schlimmste. Müsste man nur auf eine Bestätigungsemail klicken und seine Anfrage verifizieren. Aber so einfach macht es Mailblocker dem König Kunden nicht: Man muss die eMail aus seinem eigenen Postfach kramen und manuell weiterleiten.
Mit dem Lesen der Hilfetexte, Try-and-Error, Weiterleiten der eMail, … schafft es die glückliche weil spamfreie Firma somit problemlos ihre Kunden 15 Minuten zusätzlich arbeiten zu lassen um ihre Anfrage loszuwerden.
Dieses Dreirad hat durch seinen Vorderradantrieb ein ungewöhnliches Fahrgefühl das sehr viel Spaß macht. So viel, dass wir auch noch damit gefahren sind, als wir eigentlich schon „herausgewachsen" waren. Aus dieser Zeit stammt die angerissene Rückenlehne. Beim Fahren — insb. durch die richtige Altersstufe — behindert das jedoch überhaupt nicht!
Übrigens: Kinderleicht zu fahren!
GroupSharp (via) und DabbleDB sind beides Webapplikationen mit sehr ähnlichen Ansätzen: Tabellendaten kollaborativ online verwalten.
Es gibt jedoch einen leichten Unterschied im Fokus: Die Dabble-Crew steckt viel Energie in ein optimales Interface um die eine Kernfunktion, Tabellendaten optimal zu händeln, perfekt auszufüllen.
Dagegen scheint für die GroupSharp-Entwickler das gemeinsame Arbeiten an Office-Dokumenten an sich im Vordergrund zu stehen: Neben Tabellen gibt es auch wikiartige Word-Funktionen.
Dabei ist leider bei GroupSharp die Arbeit am visuellen Detail verloren gegangen… Man vergleiche nur das Interfacedesign der beiden Anwendungen:
Mein ursprünglicher Gedanke war ein einfaches Inputfeld das zu Beginn so aussieht [_00.05.2006_]. Klickt man rein, wird alle markiert. Fängt man an zu tippen, werden die Zeichen von vorn beginnen ersetzt (die Punkte bleiben aber immer stehen), so dass man immer im richtigen Format ist, jedoch Komfort und Geschwindigkeit eines einzelnen Feldes und des Monats- und Jahres-Vorschlages erlebt.
Unglücklicherweise scheint noch niemand auf diese Idee gekommen zu sein, was zu zwei Problemen führt: 1. Finden man kein Script im Netz, 2. könnte das Verfahren für den Benutzer zu ungewohnt sein…
AndyBudds Post über „Select Box Usability Madness" hat mich jetzt auf eine andere Fährte gebracht: Autocomplete. Für ein Problem wie Andys ist Autocomplete ideal: Ein einfaches Feld und sobald ich „England" eintippe kann das System mit „United Kingdom" reagieren (wenn England unerwünscht ist). Man kann durch das AutoComplete viel mehr Fehlerkorrekturen einbauen und sie vor allem vor dem User verstecken.
Das Gleiche geht auch für Datumsangabe: Zu Beginn steht Grau 00.05.2006 im Feld. Klickt man hinein wird der Text selektiert. Beginnt man zu Tippen, zeigt einem das JavaScript-Autocomplete, wie das Datum in der Form, die man zur Eingabe gewählt hat, aussehen würde. Im besten Fall muss ich so nur 1 Zeichen eingeben (Tag) und kann den Rest aus dem Autocomplete wählen. Für Tag und Monat wären es dann maximal 4 Zeichen (wenn Punkte automatisch gesetzt werden).
Ich fand es gut, dass nur zwei Vortrage gehalten wurden. Das gibt mehr Zeit für das einzelne Thema und den Vorträgen den nötigen Raum um auf interessante Details zu sprechen zu kommen und anschließend eine gute Fragerunde zu starten.
Ich fand die Readers-Edition interessant, insbesondere aber die anschließende Fragerunde und spätere Diskussion im kleinen Kreis. Mein Fazit daraus:
(a) Hat man Moderatoren, hat man auch Gatekeaper. Hat man keine, ist man bei WikiNews gelandet…
(b) Ansatz 1: Ich habe ein Problem und schreibe die App die dieses löst (ein Beispiel als eines von vielen); Ansatz 2: Ich analysiere ein Phänomen und stülpe einer Zielgruppe ein System über (Beispiel: Readers-Edition?).
(c) Ob beides (a,b) ein Problem ist, findet man in der Tat am einfachsten heraus, wenn man es ausprobiert…
(d) Ja, ich finde auch, dass WordPress ein gute Software ist, um darauf sein System zu basieren :).
Ich fand den HitFlip-Vortrag interessant (Über HitFlip). Zum Glück einer der Business-Vorträge der die Eigenwerbung in den Hintergrund stellt und einfach ein paar Erfahrungen und Geschichten teilt. Für mich ein klassischer Webmontagvortrag.
Ich fand es überhaupt nicht schlimm, dass es weniger Leute und Vorträge waren. Man konnte sich wie immer sehr gut unterhalten und austauschen.
Was nicht heißen soll, dass in zwei Monaten noch weniger kommen sollten! :-)
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Eine wirklich gute Seite um ständig die neusten interessanten Googlemaps-Spielereien mitzubekommen.
Scrollt mal über die Startseite — alles interessanter Kram. Besonders aufgefallen ist mir Wikimapia. Wenn auch die Sprachauswahl zur Zeit noch ziemlich im Weg steht ist es doch eine tolle Umsetzung des Wikiprinzips auf Karten…