flying sparks ein Weblog von Tobias Jordans zu den Themen software designstudium web2.0 webdesign informationsdesign oekologie werbung usability tj video interfacedesign marketing // alle Themen...

Alle Funken für Februar, 2006:

google-maps: Dach-Werbung

Update 06-04-28: Ein Artikel zur Optimierung von Dachwerbung

06-03-11: Es gibt nichts, was es nicht schon gibt: Das beweißt der sloganmaker und zeigt Fotos von artfield.de. Artfield ist darauf spezialisiert, Felder mit Botschaften zu versehen, die aus der Luft gelesen werden können. Ein Beispiel: Die Idee kreist weiter. Im Adverlab-Block wird über Rooftop Ads Are Real Business berichtet.

Beispiele: Eddi Fuck und die Kornkreise kann man sehr gut von der Luft aus sehen…

Das Blog „Raving Lunacy" hat mich mit dem Artikel awning project redux zu dieser Spielerei motiviert.

Location-Based Advertising im Real-Raum
oder: Wie kann man sein Logo in die Landschaft Pappen, so dass man es bei google sieht?

Ein Anwendungsversuch für meine Lieblings-Unternehmen :-).
Da die Google-Bilderdaten für unsere Region zur Zeit noch zu schlecht sind, bin ich auf das Stadtplan-Material von Das Örtliche ausgewichen.

Der klassische Weg: Logo auf Dach… Das haben wir ja oben schon gesehen…
Herten-Dach + Logo

Gefragt habe ich mich aber schon, warum in dem wahnsinnigen Weblog (oben) die Idee auf dem eigenen Dach halt macht?
h�user-pixel-schrift
Warum nicht gleich eine Häuser-Pixelschrift einführen? Hier zum besseren Verständnis mit verbindenden Linien ;) …

Und wo wir gerade dabei sind, die Dimensionen des Machbaren zu sprengen: Dann auch gleich raus in die Natur.
Wenn man Nadel und Laubwälder geschickt miteinander mischt, kann man auch mit Wald schreiben…
Oder aber man nimmt zwei Felder, wie hier auf der Sofienh�he und pflanzt das Logo an…
herten-logo in natur

Jetzt müssen wir nur noch wissen, wann der nächste Google-Satelit über uns fliegt.
Oder aber Microsoft seine Flugzeuge startet

Ruby on Rails in 15 Minuten

Secrets Behind Ruby on Rails: The Numbers hat David Heinemeier Hansson den euen Vortrag genannt, den es als Podcast zum downloaden gibt.
Darin erklärt David in 15 Minuten den Grundgedanken von Rails und seine Kernfunktionalität.

Man könnte das schon fast nehmen, und auf dem nächsten Webmontag abspielen. Es fasst das Rails gut zusammen und ist genau im Vortrags-Zeitraster. Und die Kölner Usergruppe wäre anschl. für die Publikumsfragen da… — naja, etwas ungewöhnlich, ein MP3 abzuspielen ;-).

Der Fluch des Allgemeinen…

Es ist immer wieder aufs Neue ein Kampf: Werbende davon zu überzeugen, dass eine einzelne, konkrete Aussage besser wirkt und ankommt, als eine allgemeine Formulierung.

Auch heute wieder…
Lautete der Mailingtext im ersten Textentwurf noch

leckere Pfannkuchen auf dem Induktionskochfeld
knackiger Brokoli aus dem Dampfgarer

wurde es im nächsten Treffen schon weichgespült

Leckereien auf dem Induktionskochfeld
knackiger Brokoli aus dem Dampfgarer

um heute als Textgewordene Verallgemeinerung verabschiedet zu werden:

Leckereien auf dem Induktionskochfeld
knackiges Gemüse aus dem Dampfgarer

Verschenkte Chancen:
Mein Gehirn versucht zu jeder Aussage ein Bild zu erzeugen. Je konkreter dabei das Bild, desto eher bin ich begeistert. Oder schmeckt ihr bei „Leckere Pfannkuchen" nicht den Zuck oder — wie bei uns zu Hause — die Äpfel im Mund?
„Leckereien" dagegen fallen bei mir direkt in die Schublade des allgemeinem Werbe-Geblubbers und mindern dadurch sogar noch das Lustempfinden…

Aber man muss auch das Positive sehen: Das Mailing bewirbt eine konkrete Aktion bei der man konkrete Sachen machen kann: Probekochen.
Das ist schon ein Erfolg. Oder hättet ihr daran gedacht, dass man dort Geräte ausprobieren kann, wenn der ersten Idee folgend nur ein allgemeiner „Über uns"-Flyer verteilt worden wäre?

(Video-)Podcasting als Karrieresprung

Den zweiten Teil der Überschrift kann ich zwar nicht beweisen, aber es macht diesen Eindruck auf mich:
Auch wenn gerade mal ein Bruchteil der Menschen weiß, was Weblogs sind, noch weniger etwas mit Podcasts anfangen kann und sich Videopodcasts selbst technisch erst in der Anfangsphase ihrer Verbreitung befinden, das Thema boomt und gewinnt an Relevanz…

Und warum sonst sollte sich jemand täglich / wöchtenlich / regelmäßig die Arbeit machen einen Videopodcast zu recherchieren, aufzunehmen, zu bearbeiten und nicht zuletzt zu hosten?

Ehrensenf (via) ist jetzt der dritte Kandidat, der mir besonders auffällt.
Hierbei handelt es sich um Katrin aus Schwaben, Technikjournalistik-Studentin und Moderatorin der täglichen Internet-TV-Show Ehrensenf.
Das Format ist inhaltlich dem von Diggnation sehr ähnlich: Aus dem Fundus von cooles Links des Internets, wird ein Sammelsurium zusammengestellt und vorgetragen. Gepaart mit einer priese Schauspielertalent ist es zwar nicht „extra scharf" aber inhaltlich so interessant, dass ich einige erwähnte Seiten delicousiert (gebookmarkt) habe…

Diggnation ist der Zweite im Bunde, den ich in diesem Zusammenhang erwähnen möchte. Diese Jungs machen es sich noch etwas einfacher: Sie greifen in ihrer Recherche allein auf die Beitrage von digg.com zurück. Auf dieser Seite bewerten Benutzer die täglichen Internetnews und treffen damit eine Vorauswahl.

Einer der Diggs hat, soweit ich weiß, schon als TV-Moderator gearbeitet. Und auch unsere Ehrensenferin kommt aus dem Medien-Geschäft (Radio).
Das Videopodcasting bieten allen die perfekte Darstellungsplattform. Und wenn man (wie ich) Herrn Ridderstrale und Nordström glaubt, wird Selfbranding in Zukunft ständig wichtiger.

Bleibt zu loben: Gut gemacht, ihr Ehrensenfer und Diggnationer da draussen.
Ich wünsche euch Erfolg mit dem was ihr tut und auch mit dem, warum ihr es tut… :-)

PS: Ich weiß, ich habe von drei Beispielen gesprochen. Die dritte Seite ist — soweit ich mich erinnere — englischsprachig aber auf einer spanischen Domain. Dort gibt es gleich mehrere Moderator(innen) unterschiedlichen Alters, die auch TV-Artige Show produzieren, die auch Ehrensenf sehr ähneln.
Aber: Solange es keinen Gedanken-Bilder-Transformator mit angeschlossener Website-Suche gibt, muss ich den Link schuldig bleiben…

Und wer jetzt Lust auf noch mehr Videoblogging hat: FreeVBlog beschreibt, wie man ein eigenes macht und der Artikel bei Squidoo listet neben Tutorials auch einige VBlog auf.

Update: Auch das Trend-Blog CScout hat Vodcasting (Video-Podcasting) als Trend ausgemacht und nennt drei Beispiele aus der Automobilbranche die das Medium zu Marketing/Werbezwecken nutzen.

Update: Im Trendblock wird der Viewer created content-Trend beschrieben.

Ha, man trifft jeden Link 2x im Leben, könnte man sagen. Hier jetzt der zu „Beispiel 3": Gesucht habe ich MobuzzTV und gefunden habe ich es über ConnectedMarketing wo Martin Oetting über Ehrensenf spricht.