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Alle Funken für das Thema marketing:

Zeitzeichen: Karstadts Geschichte

Der WDR hat ein hervorragendes Programm. Zum Beispiel die Sendung „Zeitzeichen„.

Zeitzeichen heute: 14. Mai 1881, Rudolph Karstadt eröffnet in Wismar sein erstes Geschäft (als MP3)

Eine sehr interessante Geschichte, die die Entwicklung von Tante Emma zum Discounter vorstellbar macht. Karstadt war das erste Warenhaus und sehr lange das größte. Hört man, wie das ‚moderne' Kaufhaus vor dem 2. Weltkrieg ausschmückt war, kommen einem die scheinbar innovativen Event-Einkaufsorte der Gegenwart langweilig vor…

Das beste am WDR: Die Zeitzeichen der letzten zwei Monate kann man als Podcast abonnieren (Zeitzeichen-Feed) — genauso wie einige andere interessante Sendungen.

PS: Was leider fehlt ist ein RSS-Feed für den Kabarett-Bereich — den sollte man nämlich auch nicht verpassen.

[tag]radio, marketing, customerexperience, geschichte, firma[/tag]

Deutsche Luftbilder / Vergleich

GoYellow-Map, jetzt ist es vorbei. Google hat nicht nur das dt. Kartenmaterial aktualisiert sondern auch einen lokalen Suchservice gestartet: maps.google.de wird voraussichtlich meine neue Anlaufstelle für Luftbilder, Firmensuche und Routenplanung sein…

Damit ist für mich der große Vorteil von GoYellow, die als einzige Firma unkompliziert hochwertiges Luftbildmaterial angeboten haben, aufgebraucht… Jetzt ist es für mich nicht mehr sinnvoll, auf die GoYellow-API zu warten oder diesen Dienst überhaupt irgendwo einzubinden. Da greife ich lieber auf die bestehenden Lösungen für Google zurück. Schließlich gibt es hierfür schon viel Quellcode, der die Integration erleichtert und außerdem sind die Branchensuche und der Routendienst besser.

Unterschiede in Bild, Service und Interface:

Mich interessierte, wie sich die Dienste von Google und GoYellow im Detail unterscheiden. Hier ein paar Screenshots:

map google ac overview map goyellow ac overview blanc

GoYellow und maps.google.de verwenden offensichtlich identisches Luftbildmaterial. Einziger Unterschied ist, dass GoYellow das Material stärker digital nachbearbeitet hat. Im Vergleich finde ich googles Version zu trist und GoYellows zu stark gesättigt aber irgendwie beide ok.

Bei den überlagerten Straßenkarten gibt es ein paar Unterschiede. Entweder aufgrund unterschiedlichen Quellmaterials oder die Algorithmen sind anders…

Im Interface ziehe ich die Google-Lösung an den meisten Stellen vor. Mehr Platz, weniger Werbung, eine sehr hilfreiche Mini-Navigation unten rechts…

Was ich bei Go-Yellow trotzdem besser finde: Die Zoom-Stufen sind viel besser visualisiert (siehe Abstand der Linien), man kann POIs melden und hat die Möglichkeit, alle POIs eines Themas gleichzeitig anzuzeigen…

map google ac detail map goyellow ac detail

Der Aachener Dom bei beiden in der maximalen Zoomstufe.

map google ac overview pizza map goyellow ac overview dots map goyellow ac overview restaurant

Auf der Suche nach Geschäften werden die unterschiedlichen Nutzungsansätze sichtbar.

Suche nach „Pizza" wie im Screenshot kann man nur bei Google. Auch die Darstellung „Nur Restaurants" bei GoYellow (3. Bild) kommt da nicht mit.

Andererseits kann ich bei Google nicht so einfach sagen „Zeige mir alle Restaurants, egal welchen Typs"…

map google ac overview pizza treffer map goyellow ac overview restaurant treffer

Bei der reinen Straßenkarte ziehe ich die Google-Lösung GoYellow vor.

Bei den Detail-Bubbles sehe ich ein Unentschieden.

Fazit

Seit GoYellow eingestiegen ist mit seinem Kartendienst habe ich viel Mundpropaganda für die Seite betrieben und immer darauf gehofft, dass die Betreiber es schaffen, sich schnell genug unverzichtbar zu machen, so dass sie gegen Google, Yahoo und MS bestehen können.

Das hätte meiner Meinung nach nur geklappt, wenn sehr bald eine nützliche API vorgelegen hätte, die jetzt schon überall hätte integriert sein müssen.

So, wie es jetzt aussieht, sehe ich kaum noch einen Wettbewerbsvorteil auf Seiten von GoYellow. Schade. Aber warum sollte man nicht wechseln?

PS: Zwei interessante Dinge habe ich in diesem Zusammenhang gefunden:

[tags]google, goyellow, karte, luftbild, marketing, interfacedesign, vergleich, webapplication, webservice[/tags]

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oder: Was Rabattsymbole im Gehirn auslösen…

Hand aufs Herz oder rein in den Kernspintomograf: Hat diese Überschrift die Belohnungsareale in eurem Gehirn ausgelöst, Glücksgefühle, Vorfreude und Schnäppchenerwartungen geweckt?

Das zumindest haben Forscher herausgefunden, wie die TAZ im interessanten Artikel ‚Verführung des gläsernen Kunden' berichtet:

…Diese „kortikale Entlastung" war ein Hinweis dafür, dass bei Rabattsymbolen „der Verstand ausschaltet": Rabattsymbole setzen offenbar die Kritikfähigkeit herab, und man ist eher bereit, eine Kaufentscheidung zu treffen, die man sonst nicht treffen würde.

[via Konsumblog]

[tags]werbung, marketing, manipulatin, telekratie, forschung[/tags]

GoYellow.de bringt gute Luftbilder

Connectedmarketing verlinkt auf einen sehr interessanten Beitrag im Hauptstadtblog. Dort schreiben und lesen die Entwickler der Map in den Kommentaren. Hoffentlich ist bald die dort erwähnte API online … könnte sie für ein Projekt gebrauchen :-)

GoYellow ist schneller als Microsoft Maps und Google Maps und bringt die ersten guten Luftbilder nach Deutschland.

Zwar hat auch das Örtliche gute Luftbilddaten aber die Verknüpfung mit den Gelben Seiten ist bei goYellow viel interessanter und sehr gut gelungen.

Nur schade, dass die Dachwerbung noch nicht installiert war ;-)…

google-maps: Dach-Werbung

Update 06-04-28: Ein Artikel zur Optimierung von Dachwerbung

06-03-11: Es gibt nichts, was es nicht schon gibt: Das beweißt der sloganmaker und zeigt Fotos von artfield.de. Artfield ist darauf spezialisiert, Felder mit Botschaften zu versehen, die aus der Luft gelesen werden können. Ein Beispiel: Die Idee kreist weiter. Im Adverlab-Block wird über Rooftop Ads Are Real Business berichtet.

Beispiele: Eddi Fuck und die Kornkreise kann man sehr gut von der Luft aus sehen…

Das Blog „Raving Lunacy" hat mich mit dem Artikel awning project redux zu dieser Spielerei motiviert.

Location-Based Advertising im Real-Raum
oder: Wie kann man sein Logo in die Landschaft Pappen, so dass man es bei google sieht?

Ein Anwendungsversuch für meine Lieblings-Unternehmen :-).
Da die Google-Bilderdaten für unsere Region zur Zeit noch zu schlecht sind, bin ich auf das Stadtplan-Material von Das Örtliche ausgewichen.

Der klassische Weg: Logo auf Dach… Das haben wir ja oben schon gesehen…
Herten-Dach + Logo

Gefragt habe ich mich aber schon, warum in dem wahnsinnigen Weblog (oben) die Idee auf dem eigenen Dach halt macht?
h�user-pixel-schrift
Warum nicht gleich eine Häuser-Pixelschrift einführen? Hier zum besseren Verständnis mit verbindenden Linien ;) …

Und wo wir gerade dabei sind, die Dimensionen des Machbaren zu sprengen: Dann auch gleich raus in die Natur.
Wenn man Nadel und Laubwälder geschickt miteinander mischt, kann man auch mit Wald schreiben…
Oder aber man nimmt zwei Felder, wie hier auf der Sofienh�he und pflanzt das Logo an…
herten-logo in natur

Jetzt müssen wir nur noch wissen, wann der nächste Google-Satelit über uns fliegt.
Oder aber Microsoft seine Flugzeuge startet

Der Fluch des Allgemeinen…

Es ist immer wieder aufs Neue ein Kampf: Werbende davon zu überzeugen, dass eine einzelne, konkrete Aussage besser wirkt und ankommt, als eine allgemeine Formulierung.

Auch heute wieder…
Lautete der Mailingtext im ersten Textentwurf noch

leckere Pfannkuchen auf dem Induktionskochfeld
knackiger Brokoli aus dem Dampfgarer

wurde es im nächsten Treffen schon weichgespült

Leckereien auf dem Induktionskochfeld
knackiger Brokoli aus dem Dampfgarer

um heute als Textgewordene Verallgemeinerung verabschiedet zu werden:

Leckereien auf dem Induktionskochfeld
knackiges Gemüse aus dem Dampfgarer

Verschenkte Chancen:
Mein Gehirn versucht zu jeder Aussage ein Bild zu erzeugen. Je konkreter dabei das Bild, desto eher bin ich begeistert. Oder schmeckt ihr bei „Leckere Pfannkuchen" nicht den Zuck oder — wie bei uns zu Hause — die Äpfel im Mund?
„Leckereien" dagegen fallen bei mir direkt in die Schublade des allgemeinem Werbe-Geblubbers und mindern dadurch sogar noch das Lustempfinden…

Aber man muss auch das Positive sehen: Das Mailing bewirbt eine konkrete Aktion bei der man konkrete Sachen machen kann: Probekochen.
Das ist schon ein Erfolg. Oder hättet ihr daran gedacht, dass man dort Geräte ausprobieren kann, wenn der ersten Idee folgend nur ein allgemeiner „Über uns"-Flyer verteilt worden wäre?

(Video-)Podcasting als Karrieresprung

Den zweiten Teil der Überschrift kann ich zwar nicht beweisen, aber es macht diesen Eindruck auf mich:
Auch wenn gerade mal ein Bruchteil der Menschen weiß, was Weblogs sind, noch weniger etwas mit Podcasts anfangen kann und sich Videopodcasts selbst technisch erst in der Anfangsphase ihrer Verbreitung befinden, das Thema boomt und gewinnt an Relevanz…

Und warum sonst sollte sich jemand täglich / wöchtenlich / regelmäßig die Arbeit machen einen Videopodcast zu recherchieren, aufzunehmen, zu bearbeiten und nicht zuletzt zu hosten?

Ehrensenf (via) ist jetzt der dritte Kandidat, der mir besonders auffällt.
Hierbei handelt es sich um Katrin aus Schwaben, Technikjournalistik-Studentin und Moderatorin der täglichen Internet-TV-Show Ehrensenf.
Das Format ist inhaltlich dem von Diggnation sehr ähnlich: Aus dem Fundus von cooles Links des Internets, wird ein Sammelsurium zusammengestellt und vorgetragen. Gepaart mit einer priese Schauspielertalent ist es zwar nicht „extra scharf" aber inhaltlich so interessant, dass ich einige erwähnte Seiten delicousiert (gebookmarkt) habe…

Diggnation ist der Zweite im Bunde, den ich in diesem Zusammenhang erwähnen möchte. Diese Jungs machen es sich noch etwas einfacher: Sie greifen in ihrer Recherche allein auf die Beitrage von digg.com zurück. Auf dieser Seite bewerten Benutzer die täglichen Internetnews und treffen damit eine Vorauswahl.

Einer der Diggs hat, soweit ich weiß, schon als TV-Moderator gearbeitet. Und auch unsere Ehrensenferin kommt aus dem Medien-Geschäft (Radio).
Das Videopodcasting bieten allen die perfekte Darstellungsplattform. Und wenn man (wie ich) Herrn Ridderstrale und Nordström glaubt, wird Selfbranding in Zukunft ständig wichtiger.

Bleibt zu loben: Gut gemacht, ihr Ehrensenfer und Diggnationer da draussen.
Ich wünsche euch Erfolg mit dem was ihr tut und auch mit dem, warum ihr es tut… :-)

PS: Ich weiß, ich habe von drei Beispielen gesprochen. Die dritte Seite ist — soweit ich mich erinnere — englischsprachig aber auf einer spanischen Domain. Dort gibt es gleich mehrere Moderator(innen) unterschiedlichen Alters, die auch TV-Artige Show produzieren, die auch Ehrensenf sehr ähneln.
Aber: Solange es keinen Gedanken-Bilder-Transformator mit angeschlossener Website-Suche gibt, muss ich den Link schuldig bleiben…

Und wer jetzt Lust auf noch mehr Videoblogging hat: FreeVBlog beschreibt, wie man ein eigenes macht und der Artikel bei Squidoo listet neben Tutorials auch einige VBlog auf.

Update: Auch das Trend-Blog CScout hat Vodcasting (Video-Podcasting) als Trend ausgemacht und nennt drei Beispiele aus der Automobilbranche die das Medium zu Marketing/Werbezwecken nutzen.

Update: Im Trendblock wird der Viewer created content-Trend beschrieben.

Ha, man trifft jeden Link 2x im Leben, könnte man sagen. Hier jetzt der zu „Beispiel 3": Gesucht habe ich MobuzzTV und gefunden habe ich es über ConnectedMarketing wo Martin Oetting über Ehrensenf spricht.