MySpace macht so etwas ja häufiger. Zuletzt ist es mir bei MissHelga aus der VW-Werbung aufgefallen. An dieser Stelle finde ich es aber besonders gelungen, da dieser Film eindeutig nur funktioniert, wenn er in der „normalen" Bevölkerung wahrgenommen und akzeptiert wird.
Es gibt Gerüchte (dpa), mit ‚An Inconvenient Truth' wolle Al Gore in die Politik zurück. Im Sinne eines modernen medialen Wahlkampfes, wäre das sich der richtige Weg.
Positiv: Bei Spiegel entdecke ich den Spiegel-Online-Reader, eine kleine Windowsanwendung, die sich in die Taskleiste setzt und blinkt, wenn es neue Beiträgt gibt. Eine interessante Idee. Einmal, weil es die Relevanz des Spiegel-RSS-Feeds für die Benutzer stark steigert („da gibts sogar ne eigene Anwendung für"), zum Zweiten, weil Spiegel damit RSS für Benutzer nützlich macht, für die Desktopreader nichts sind und zum Dritten, weil Spiegel RSS für so wichtig hält (übrigens auch andere), dass man es auf diese Art bewirbt…
Negativ: Wenn man über Werbung schreibt, heißt das noch nicht, dass man auch etwas von Kommunikation für die Benutzerpflege versteht… Den Eindruck bekam ich zumindest, als ich gerade analog von Konstantin hören musste, dass der Werbeblogger-RSS-Feed sich geändert hat. Darum also Tagelang nix Neues… :-)
Bitte, bitte:
1) *Nach* der Änderung darüber zu informieren, hilft nicht besonders…
2) Die Redirect-Regeln für guten Umgang mir URLs gelten natürlich besonders für RSS-Feeds
3) Wenn man sich schon entscheidet, den Feed *nur* auf der Startseite und dann auch erst im letzten Drittel, klein und unscheinbar in der Sidebar zu platzieren, ware zumindest eine Erwähnung in der Relaunch-Ankündigung oder -Nachkündigung nett.
Alles natürlich vorausgesetzt, man *will* überhaupt, dass der Feed genutzt wird ;-)
Ein sehenswertes Video (WMV)! — Auch wenn Atkinson damit sicher keinen Ästhetik-Preis gewinnt, fasst er doch sehr gut zusammen, was es im Hinblick auf den visuellen Teil einer Präsentation zu beachten gilt.
Ich weiß jetzt jedenfalls, was ich Leuten schicke, die mich bei sowas um Hilfe bitten. Zusammen mit einem Hinweis, dass es sicher weniger abgedroschene Bilder für das Thema „Richtungsweisend" gibt, als einen Komass… :)
Vielleicht ist es auch nur meine Wahrnehmung, aber ich meine, Welt- und Gesellschaftskritische Filme nehmen zu.
Zuletzt habe ich „Darwin's Nightmare – Darwins Alptraum" gesehen. Er lief auf Arte und ist schon etwas älter aber in jedem Fall sehenswert.
Dann ist da der neue Film „We Feed The World" (mehr im Pfadiblog), den ich leider noch nicht gesehen habe. Aber schon seinen Nachfolger: In einem TV-Bericht wurde ein Film vorgestellt der thematisch sehr verwandt aber insb. stilistisch (kein gesprochenes Wort) anders sein wird. Leider habe ich mir den Namen nicht gemerkt — kommt aber Ende des Jahres.
Luis hilft in den Kommentaren: www.unsertaeglichbrot.at wird Anfang 2007 in die den Kinos laufen. Trailer und Fotos sind eigen aber gut.
Das Buch ‚Die Wolke' fand ich in der Schule damals super. Der Film (mehr wieder Pfadiblog) kam passend zum Tschernobyl-Gedenken.
Humanity is sitting on a ticking time bomb. If the vast majority of the world's scientists are right, we have just ten years to avert a major catastrophe that could send our entire planet into a tail-spin of epic destruction involving extreme weather, floods, droughts, epidemics and killer heat waves beyond anything we have ever experienced.
Das verspricht in jedem Fall interessant zu werden! Als damals Joomla (Mambo) ein neues Logo suchte, war es hoch interessant den Community-Prozess zu beobachten. Dagegen wird in der WordPress-Community enttäuschend wenig über das Shuttle-Projekt gesprochen…
Aber zurück zu der Wikipedia-Redesign-Diskussion: Mich haben die bisherigen Meinungen dazu verwundert und etwas erschreckt. Auf der einen Seite, weil das Bewusstsein für Ehrenamt verloren zu sein scheint, dann, weil das Prinzip der Jeder-trägt-etwas-bei-Community missverstanden zu werden scheint und auch, weil schlicht die Kosten-Nutzen-Rechnung nur aufgeht, wenn man die Community für sich arbeiten lässt…