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Wann werden Socialnetwork-Widgets nützlich/erfolgreich?

Ein schönes Beispiel für die Entwicklung einer Facebook-Anwendung zur Darstellung von und Wetten auf Bundesligaergebnisse beschreibt Robert Basic. Bei dem Testprojekt wollte Jojo ausprobieren, wie es ist, eine Facebook-Anwendung zu schreiben. Robert bemerkt richtig, dass die Idee (nur Ergebnisse anzeigen) noch zu langweilig ist und erst durch die Wetten einen interessanten Wiederbenutzungswert bekommt. Jetzt kann/könnte man auch sinnvolle Informationen in den MiniFeed/Radar der Benutzer kommuniziert — besonders wichtig, um seien App zu verbreiten.

bundesliga-app
Zur Applikation bei Facebook.

Ein anderes Beispiel:
LinkedIns OpenSocial-Kalender

In einem OpenSocial-Announcement-Video hat LinkedIn eine Kalender-Applikation für Messen und Kongresse gezeigt. Kalender für LinkedIn klingt IMO erstmal langweilig. Wenn man dann aber farblich markiert, welche meiner Kontakte (ersten und zweiten Grades) bereits zum Kongress gehen oder welche Kontakte 2 Grades ich dort noch kennen lernen könnte, bekommt ein einfacher Kalender durch die Feature des SN plötzlich großen Nutzen.

Wann sind Socialnetwork-Widgets also erfolgreich?

  1. Ego — zeigen, dass man etwas ist/macht/für etwas steht
  2. Interaktion — irgend etwas aktiv machen können, am liebsten etwas nützliches oder lustiges
  3. Information — News für sich selbst angezeigt bekommen
  4. Socialnetwork visualisieren — den Nutzen des SocialGraphs herausarbeiten und Informationen visualisieren und aggregieren, die sonst aufwändig herauszufinden wären.

Die Punkte 1-3, die Robert und Jojo in ihren Posts schon ähnlich benennen, möchte ich um die Besonderheit von Socialnetworks ergänzen. Das LinkedIn-Beispiel oben zeigt mir, dass man auch ganz banale Anwendungen sehr nützlich machen kann, wenn man sie vor dem Hintergrund der Informationen überdenkt, die man aus dem Netzwerk/Social Graph des Users ziehen kann.

Was meint ihr?

4 Kommentare

  1. Netzwerkanalyse anhand meiner E-Mails - flying sparks (fly.ingsparks.de/2008-01-22/netzwerkanalyse-anhand-meiner-e-mails) 22.01.08 13:49 Direktlink

    […] gewisser Weise passt das zu dem LinkedIn-Beispiel, über das ich gestern schrieb: Auch hier geht es darum, die Macht der Daten freizusetzen, in dem man sie zugänglich macht […]

  2. MalteNo Gravatar (lorm.de) 27.01.08 19:44 Direktlink

    Ich denke Punkt 4 ist eigentlich nur eine Erweiterung von Punkt 3, bzw. erklärt diesen.

  3. TJNo Gravatar (flyingsparks.wwwfiles.de) 27.01.08 21:45 Direktlink

    Ja, da hast du nicht unrecht. Andererseits ist die Art der Visualisierung IMO so neu, dass ich es in der Liste gerne explizit stehen habe, damit es auch jeder versteht ;-)

  4. DanschNo Gravatar () 03.03.08 0:10 Direktlink

    Das finde ich überaus gut zusammengefasst. Will man es marketinggericht anrichten, könnte man von den 4I sprechen:
    – Inszenierung: zeigen, dass man etwas ist/macht/für etwas steht
    – Interaktion: selbst aktiv werden, am liebsten etwas Nützliches oder Lustiges
    – Information: Nachrichten für die eigenen Informationsbedürfnisse
    – Integration: Informationen aus dem Sozialen Netzwerk visualisieren/aggregieren
    Die Essenz aus allem lautet also:
    Ohne Nutzen keine Nutzung!

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