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Viren-Nazi-Spam und verpasste Werbechancen…

Zum Glück werden sie mittlerweile fast alle gefiltert, so dass ich für dieses Posting bis in den Spam-Ordner vordringen musste, um beispielhafte Links zu finden.
Worum es geht? – Natürlich um die Tonnen von Nazi-Spam die uns im Moment überhäufen.

Ich frage mich: Warum reagieren die Viren-Hersteller nicht mit gezielter Werbung? Oder auch die Verlage nicht darauf, dass ihre Artikel für Spam missbraucht werden?
Zeitgeschichte hat es getan und informiert über den Virus. Das ist der richtige Weg.

Aber ich würde noch weiter gehen:

  1. Wäre ich Antiviren-Firma (Beispiel) würde ich zum Beispiel in allen verlinkten Spiegelartikel (Beispiel, Beispiel, Beispiel) ein riesen Werbebanner schalten.
    So ein ätzendes, das den gesamten Text verdeckt.
    Aufschrift:

    „Dieser Artikel wird durch den Virus XY in tausenden von eMails verschickt. Überprüfen Sie *jetzt* ob ihr Rechner infiziert ist! Es dauert nur 5 Minuten und ist mit unserer Testversion völlig kostenlos!"

  2. Oder aber als Verlag: Auch hier kann man aktiv werden, denn immerhin wird der eigene redaktionelle Inhalt ja in einen sehr negativen Zusammenhang gestellt. Das wäre direkter Service für den Leser:

    „Liebe Leser, dieser Artikel ist wie alle unsere Texte gut recherchiert und frei von jeder Volkshetze. Leider wird versucht, ihn in rechtsradikalen Spam-eMail als Propagandamaterial zu missbrauchen.
    Bitte lesen Sie unser Bericht-Spezial hierzu.
    Haben Sie selbst schon überprüft, ob ihr Rechner Virenfrei ist? In unserem Viren-Spezial erfahren Sie, wie das in 5 Minuten und völlig kostenlos geht!

    (oder so ähnlich)

Eine Win-Win-Situation:
Die Hersteller bewerben ihre Produkte bzw. zeigen ihre Service-Kompetenz und die Benutzer haben eine bessere Chance, den Virus zu bekämpfen…

2 Kommentare

  1. AndiNo Gravatar (andisblog.de) 19.05.05 10:00 Direktlink

    Du solltest in die Werbebranche gehen, oder so ;).

  2. TJNo Gravatar (flyingsparks.wwwfiles.de) 19.05.05 15:31 Direktlink

    Das ist weniger Werbung als vielmehr Marketing :).

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